Sappada – Urlaub in Bilderbuchlandschaft
Sappada ist etwas Besonderes. Landschaftlich gesehen
erinnert es an das Auenland aus "Herr der Ringe": saftig grün die
Wiesen, leicht gewellte Hügel, dichte Wälder ringsum und ein
Menschenschlag darin, den es sonst nirgendwo gibt. In Sappada
nämlich sprechen die Einwohner einen österreichischen
Dialekt.

Mühle auf Piave - Archiv Veneto - KampagneSchon im 11.
Jahrhundert nämlich zog es Menschen vom Österreichischen
Innervillgraten hierher in das Grenzland zwischen Friaul, dem
Veneto und Österreich. Und hier, in dieser doch recht
abgeschiedenen Gegend, konnte sich der Dialekt bis heute halten.
Genauso wie der Erhalt der ureigenen Sprache ist den Sappadern auch
der Erhalt ihrer Traditionen und vor allem der
Natur wichtig.
In Sappada gibt es keinen Massentourismus, keine großen
Skianlagen oder unsinnigen Eventtourismus. Im Gegenteil: man hat
sich für sanften Tourismus entschieden, der die
Natur schont und die Traditionen lebendig hält. Hier tut man aktiv
nichts für den Tourismus, Land und Leute sind Grund genug hierher
zu kommen.
Wandern und Radfahren
im Sommer, Skilaufen auf 25 km Pisten und Langlaufen im Winter.
Einfache aber gute Hotels und Pensionen und Ferienwohnungen und
Leute, die es gut mit einem meinen. Sappada ist - ohne zu
übertreiben - ein Traumurlaubsziel.