Burg Rodenegg - Zurück ins Mittelalter

Die Holzböden knarren, ein Luftzug kommt von irgendwoher, da ein mächtiges Fallgitter, dort eine dunkle Ecke. Kommt man in die Burg Rodenegg fühlt man sich zurückversetzt in längst vergangene Zeiten als hier Rittersleut ein und aus gingen und die Zugbrücke zum Schutz vor Feinden hochgezogen wurde.

Heute ist in der Burg am Eingang des Pustertals zwischen Schabs und Mühlbach ein Museum untergebracht, das Einblick in das mittelalterliche Leben gewährt und ein wahres Juwel profaner Wandmalerei zeigt: einen 11-teiligen Freskenzyklus über Iwein, einem der Ritter König Artus' Tafelrunde. Die Fresken von Hartmann von Aue sind die älteste profane Wandmalerei im deutschsprachigen Raum und erzählen die Sage Iweins. Man vermutet, dass sie um 1200 entstanden sind.

Die Burg selbst wurde im Jahr 1140 von Friedrich I von Rodank- errichtet, später kam es unter landesfürstliche Verwaltung und an die Grafen von Wolkenstein. Im 16. Jahrhundert dann gelangt das Schloss in Besitz der Familie von Oswald von Wolkenstein, die die Burg in einen prächtigen Ansitz umbauten. Ihren Nachkommen gehört heute noch die Burg.

Das Museum im Burginneren zeigt größtenteils Möbel aus der Spätrenaissance und verschiedene Räumlichkeiten.

Öffnungszeiten:

Von Anfang Mai bis Mitte Oktober täglich außer Samstag. Besichtigungen gibt es nur mit Führung jeweils um 11.00 Uhr und um 15.00 Uhr. Zusätzliche Führungen gibt es von Mitte Juli bis Ende August.

Weitere Informationen:

Schloss Rodenegg
Tel +39 0472 454056
oder direkt im Tourismusbüro Rodeneck
Tel. +39 0472 454044

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