Die "Kleine Geißlerumrundung"

Die Geißer liegen zwischen dem Villnösser Tal und Gröden mitten in den Südtiroler Dolomiten und gehören zu den schönsten Bergmassiven des Landes vor allem im Abendrot, wenn sie sich rot-orange färben. Sie sind Teil des Naturparks Puez Geißler und umrahmt von sanften Almwiesen, in denen im Sommer das Edelweiß und der Enzian blühen.

Wer sich die Geißler von Nahem ansehen möchte, sollte sich auf eine lohnende Wanderung rund um den sagenhaften Gebirgsstock aufmachen. Die "Kleine Geißlerumrundung" beginnt in der Zanser Alm, im Talschluss des Villnössertals und führt auf einem Forstweg zur Glatschalm und von dort auf dem Adolf Munkel Weg Nr. 35 steil zur Panascharte, zwischen den imposanten Felswänden der Geißler. Dort geht es auf Weg Nr. 6 und 2a hinab in die Grödner Cisles-Wiesen und unterhalb des mächtigen Sass Rigais hinauf zur Mittagsscharte. Von dort geht es steil hinab zur Gschnagenhardt-Alm, wo man sich von der langen Tour kurz erholen kann. Denn bisher dauert die Wanderung schon sechs Stunden. Zurück zur Zanser Alm geht es auf Weg Nr. 34 und 33, wofür man nochmal eine Stunde braucht.

Die "kleine" Rundwanderung ist konditionell recht anstrengend, sie ist mittelschwer, dauert sieben Stunden und man überwindet 1400 Höhenmeter. Die "große" Rundwanderung dauert etwas länger und führt auf der Grödner Seite weiter zur Wasserscharte, zum Kreuzjoch und von dort zurück zur Zanser Alm nach Villnöss.

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